Premiere einer neuen Technologie - Glas-Elemente, mit denen man heizen kann.
Beispiele für den Einsatz von Glas-Heizelementen:
- Warmhalteplatten für Großkaffeemaschinen
- Heizelemente zur Lebensmitteltrocknung
- Laborheizgläser
- Schaugläser an Maschinen und Anlagen
- Zoobereich für heizbare Bodenplatten in Aquarien und Terrarien
- Flachheizkörper in vielen Formen, Farben und Größen
- Wand- und Deckenheizungen
- Trockenschränke, Wärmeplatten, Heizplatten, Durchlauferhitzer
- Türscheibenheizung
- Beschlagfreie Scheiben an PKW/LKW, in Kühlhäusern und Vitrinen
- Beheizung von Führerhäusern und Fahrerkabinen
- Heizelemente für Industrie-, Zoo-, Haushaltsbereich
- Heizelemente für Hallenbäder und Kliniken
Glas als Gebrauchsgegenstand begleitet den Menschen seit rund 3.500 Jahren. Selbst als Scherben, die ja noch Glück bringen sollen, haftet dem Glas eigentlich nur Positives an: Es ist fast beliebig formbar mit weiteren definierbaren Eigenschaften, umweltfreundlich, weil vollständig recycelbar, es ist nach Wunsch transparent oder farbig, resistent gegen die meisten Chemikalien, als Spezialglas sogar gegen Bruch. Wo immer wir hinkommen, wo immer wir etwas "sehen" wollen, begegnet uns Glas.
In Zukunft wird uns Glas in seinen vielfältigen Formen auch als elektrisches Heizelement begegnen. Ja, ganz richtig, es gibt jetzt Glasplatten als Heizung. Vergessen Sie das System "heizbare Heckscheibe". Die dortigen, wenn auch sehr feinen Heizleiter dienen nur dazu, die Scheibe selbst zu erwärmen, so daß sie nicht vereisen oder beschlagen kann. Hier geht es aber darum, auch Medien oder Räume zu beheizen.
Möglich wurde das durch eine spezielle Entwicklung. Man hat einen Weg gefunden, vorgespanntes Sicherheitsglas mit einem hauchfeinen Heizmaterial zu beschichten.
Die Leistungskenndaten sind verblüffend: Bis zu 1 Watt/cm2 und 250°C Temperatur-Dauerleistung mit sehr hohem Strahlungswärmeanteil, je nach angelegter elektrischer Spannung.
Zum Vergleich: Glas mit Heizleitern leistet zwischen 0,03 und 0,09 Watt/cm2.
Dabei ist es irrelevant, ob Gleich-, Wechsel- oder Drehstrom benutzt wird, der Spannungsbereich reicht von 12 Volt bis 660 Volt. Die Transparenz der 4 oder 6 mm starken Glasscheibe wird mit diesem Verfahren kaum eingeschränkt.
Die Ansprechzeit ist durch die geringe Eigenmasse extrem kurz.

